Information vom 12. Januar 2020

Aufgrund der aktuellen Situation der Unterschriftensammlung hat sich das Initiativkomitee entschieden, ab sofort die Unterschriftensammlung zu stoppen. Es ist uns nun nicht mehr möglich, die erforderlichen Unterschriften bis zum Ablauf der Sammelfrist zusammenzukriegen. Bitte senden Sie uns keine Unterschriftenbogen mehr zu.

Im ersten Drittel unserer Sammelphase waren wir mit dem Rücklauf der Unterschriftenbogen sehr zufrieden. Wir waren zwar gegenüber unserer Planung im Rückstand, hatten jedoch die Hoffnung, diesen Rückstand noch aufzuholen. Leider haben sich dann unsere erhofften Partnerschaften zum Sammeln der Unterschriften nicht ergeben. Zusammen mit dem weiterhin rückläufigen Eingang der Unterschriftenbogen mussten wir deshalb nun nach zwei Dritteln der Sammelfrist einsehen, dass wir die erforderliche Anzahl Unterschriften nicht mehr erreichen werden. Um absolut unnötige Aufwände zu vermeiden, werden wir deshalb auch die Verifizierung der eingegangenen Unterschriften nicht durchführen und diese entsprechend auch nicht bei der Bundeskanzlei einreichen. Da ein Rückzug der Initiative juristisch gesehen nicht möglich ist, wird die Initiative den Abschluss nach Ablauf der Sammelfrist finden, indem keine Unterschriften eingereicht werden.

Wir bedanken uns bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, welche uns Ihre Unterschriften zugesandt haben und teilweise selber auch ganze Bögen an Unterschriften zusammengetragen haben. Für uns war und ist dieser Einsatz derjenigen Personen, welche, ohne uns zu kennen, Ihre Zeit für die Sammlung von Unterschriften geopfert haben, sehr bemerkenswert. Es hat uns gezeigt, dass wir mit unserem Anliegen doch ein Bedürfnis aufgezeigt haben. Allerdings haben uns auch viele Zuschriften erreicht, welche zwar unsere Sache an sich gut finden, mit dem Mittel der Initiative jedoch nicht einverstanden sind. Dafür haben wir absolutes Verständnis und freuen uns sehr, dass die Demokratie mit ihrer freien Meinungsäusserung in unserem Land funktioniert.

Zusätzlich möchten wir uns noch besonders bei all denjenigen bedanken, welche sich Zeit dafür genommen haben, uns eigene Vorschläge und auch weitergehende Informationen zukommen zu lassen. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir die verschiedenen weiteren Variationen des Kontrollschilddesigns nicht mehr in unsere Homepage aufgenommen haben. Wir haben jedoch von Anfang an betont, dass dieses sowieso in der Hand der Spezialisten des ASTRA liegen wird und wir lediglich eine Meinung der Bürgerinnen und Bürger als Information weitergeben möchten. Allerdings möchten wir folgende weitergehenden Informationen gerne noch einmal aufführen, da diese auch unserer Ansicht nach unbedingt zukünftig bei der Überarbeitung des Kontrollschildes mit bedacht werden sollen:

  • kein Zwang zum schnellen Wechsel auf das neue Design, also eine Übergangsfrist von etwa 40 Jahren
  • die Grösse der Kontrollschilder soll unbedingt beibehalten werden (dürfte beim vorderen Kontrollschild der Motorfahrzeuge vermutlich nicht möglich sein, bei allen anderen jedoch schon)
  • Einführung eines dritten Kontrollschildes für die fixe Montage z.B. an Fahrradträgern

Wir freuen uns, wenn hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Überarbeitung der Kontrollschilder stattfindet und unser Input zu diesem Zeitpunkt dann mit verarbeitet wird.

Das Initiativkomitee